Mit dieser guten Nachricht starten wir in die neue Woche: Der Winterdienst auf der Nordbahntrasse läuft gut. Von Bracken bis Vohwinkel ist die Trasse geräumt. Hier sind die Links am Montag:

  • Radweg oder Straße? Diese Frage polarisiert die (Alltags)Fahrrad-Community. Mit „Ich habe die Schnauze voll vom Vehicular Cycling“ läutet Malte von Radverkehrspolitik die nächste Runde im Schlagabtausch um das Lieblings-/Hass-Thema ein.
  • Bei D-Radio Wissen gibt es einen interessanten Beitrag zum Thema Radfahren im Winter.
  • Morgen wird vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf die Klage von Ulrich Schmidt gegen die Stadt Wuppertal verhandelt. Die Klage richtet sich gegen das Fahrbahnverbot für Radfahrer auf der B7, zwischen Ohligsmühle und Robert-Daum-Platz. Die Verhandlung beginnt um 10:45 Uhr in Saal 351 und ist öffentlich.

  • Am Freitag fand die erste Critical Mass Wuppertal im noch jungen Jahr statt. Mit 69 Radfahrenden war diese Neujahrstour deutlich besser besucht als erwartet. Bei -4°C war mir nicht wirklich nach filmen, von daher gibt es dieses Mal kein Video.
  • Brent Toderian schreibt auf metronews.ca über die falschen Vorstellungen im Bereich Stadtplanung und wie sie durch Mathematik widerlegt werden können.
  • In seinem ersten großen Blogbeitrag widmet sich Simon von Pedalkultur den Fussgängern in Wuppertal.

Neues Jahr, neues Glück … und zumindest für mich nochmals der Vorsatz die Kategorie Links am Montag etwas regelmässiger zu pflegen. Für 2017 wünsche ich allen Lesern ein tolles neues Jahr und immer genug Luft im Reifen. Das Jahr fing direkt mit dem ersten Schneefall in diesem Winter an. Seit zwei Jahren gibt es bereits auf der Nordbahntrasse einen Winterdienst, der heute früh wirklich gute Arbeit geleistet hat.

  • Seit gestern gelten für Radfahrer an Ampeln neue Verkehrsregeln. Malte aus Hamburg hat die neuen Regelungen auf der Seite Fahrradampel.de zusammengetragen und aufgearbeitet.
  • Zwischen Ohligsmühle und Robert-Daum-Platz darf man mit dem Rad nicht mehr über die B7 fahren. Nun wird dagegen geklagt.  
  • Das WDR Fernsehen hat eine Dokumentation über Illegale Autorennen produziert: Sehenswert!

 

Mit diesen kurzen Rückblick verabschiede ich mich von 2016. Ein tolles erstes Fienchen-Jahr liegt hinter uns und ein weiteres spannendes Jahr wirft seine Schatten voraus. Das gesamte Fienchen-Team (inklusive mir) bedankt sich bei allen, die uns in diesem Jahr unterstützt haben und wünschen einen guten Rutsch und ein großartiges 2017.

Gutes und helles Licht am Fahrrad ist (nicht nur) in der aktuellen Jahreszeit essenziell. Moderne Fahrradbeleuchtung steht der KFZ-Beleuchtung in Sachen Leuchtkraft nichts nach, allerdings kommt auf die richtige Montage an um selber genug zu sehen und andere nicht zu gefährden. In der StVZO heißt es:

Fahrräder müssen mit einem nach vorn wirkenden Scheinwerfer für weißes Licht ausgerüstet sein. Der Lichtkegel muss mindestens so geneigt sein, dass seine Mitte in 5 Meter Entfernung vor dem Scheinwerfer nur halb so hoch liegt wie bei seinem Austritt aus dem Scheinwerfer.
(StVZO § 67, Absatz 3)

Mit anderen Worten, wenn die Mitte deines Lichtkegels nicht irgendwann auf den Boden ankommt (optimalerweise in 10 Meter Entfernung), sondern an der Decke der Nordbahntrassen-Tunnel oder dir Radfahrer mit schmerzverzerrtem Gesicht entgegen kommen, ist es Zeit den Scheinwerfer neu zu justieren. Im Netz finden sich dazu zahlreiche Anleitungen, eine sehr anschauliche gibt es z.B. hier. Mit einem richtig eingestellten Licht wird man gut gesehen, sieht selber genug und gefährdet keine anderen Verkehrsteilnehmer.

In den nächsten Tagen ist die Trassenmeisterei mit unserem Lastenrad Fienchen auf der Nordbahntrasse unterwegs. Hier dazu unsere Meldung unserer Fienchen-Facebook-Seite:

Heute haben Kirsten und Simon vom Team-Fienchen unser Rad leihweise an die Trassenmeisterei übergeben. Thomas vom Wichernhaus bekam eine ausgiebige Einweisung und natürlich auch seinen persönlichen Fienchen-Ausweis! Die Trassenmeisterei und die ESW setzen im kommenden Jahr auf E-Mobilität, auf der Nordbahntrasse , sowie im gesamten Stadtgebiet. Dazu testet sie unter anderem auch Lastenräder, in diesem Fall Fienchen!

Wir wünschen viel Erfolg und hoffen nächstes Jahr auf weitere Lastenräder, auf der Trasse, und im Stadtbild!

Vielen Dank an dieser Stelle an die Mitarbeiter der Trassenmeisterei, für das Vertrauen, und für die sicherlich nicht immer leichte Arbeit, auf und um die Nordbahntrasse!

Vor über drei Jahren habe ich der Stadt Wuppertal vorgeschlagen, eine durchgängige Radverbindung von Elberfeld nach Barmen zu schaffen. Ein großes Problem bei der Fahrt in Richtung Osten: Im Bereich Ober- und Unterdörnen muss man, auf Grund der vielen Einbahnstraßen-Regelungen, einen großen Umweg fahren um auf den Steinweg zu gelangen. Ich hatte damals vorgeschlagen, entweder den Oberdörnen oder, falls dieses nicht möglich ist, den Hohenstein für den gegenläufigen Radverkehr freizugeben. Damals erhielt ich als Antwort, dass dort laut Polizei „die Unfallzahlen erhöht“ seien.  Im Sommer dieses Jahres bat ich den Verkehrsdezernent Frank Meyer darum, das Thema nochmals auf die Tagesordnung zu setzen. Nun ist dieser Zeitpunkt gekommen: Die Stadtverwaltung möchte, im Rahmen eines einjährigen Verkehrsversuches, den Oberdörnen für den gegenläufigen Radverkehr öffnen. Dafür soll am östlichen Ende der Straße eine Fahrradschleuse markiert und die Kreuzung mit einem Stoppschild beschildert werden. Am 6. Dezember wird die BV Barmen zu dem Thema angehört (18:00 Uhr im Rathaus Barmen), entschieden wird über den Versuch im Verkehrsausschuss am 2. Februar 2017. Aus meiner Sicht hätte es das Stopp-Schild an dieser Stelle nicht gebraucht, wenn es aber beim Gelingen der Vorlage hilft, kann ich an dieser Stelle – für die Zeit des Versuches – damit leben. Wichtiger ist es, dass nun endlich eine direkte Verbindung vom Oberdörnen ins Barmer Zentrum realisiert und somit ein gravierender Mangel im Wegenetz Barmens beseitigt wird.